{"id":101,"date":"2017-11-17T17:18:14","date_gmt":"2017-11-17T17:18:14","guid":{"rendered":"http:\/\/symbiofilter.de\/?page_id=101"},"modified":"2019-06-26T18:38:54","modified_gmt":"2019-06-26T18:38:54","slug":"presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/symbiofilter.de\/?page_id=101","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\">\n<div id=\"headline\">\n<hgroup>\n<h2>TV-Berichte<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/div>\n<hgroup>\n<h3>Nordsehen &#8211; Symbiofilter<\/h3>\n<\/hgroup>\n<p>&nbsp;<\/p>\n <video controls=\"\" width=\"640\" height=\"480\">\n  <source src=\"http:\/\/symbiofilter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Symbiofilter_LK_OS_libtheora.ogv\" type=\"video\/ogv\">\n  <source src=\"http:\/\/symbiofilter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Symbiofilter_LK_OS_x264.mp4\" type=\"video\/mp4\">\n  Your browser does not support the video tag.\n<\/video> \n\n<div id=\"headline\">\n<hgroup>\n<h3>Der lebendige Filter<\/h3>\n<\/hgroup>\n<\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=69916\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/symbiofilter.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/3Sat-Linsen.jpg\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Lebende Organismen reinigen Luft und Abwasser effektiv: Wissenschaftler aus Osnabr\u00fcck entwickeln einen Filter, in dem Wasserlinsen und Algen gemeinsam N\u00e4hrstoffe und Schadstoffe aus Abwasser und Abluft aufnehmen.<\/strong> Erstausstrahlung: 7. November 2017 auf 3SAT. Zu finden ist der Bericht in der 3SAT Mediathek unter der URL: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=69916\">http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=69916<\/a>.<\/p>\n<div id=\"headline\">\n<h2>Zeitungsberichte<\/h2>\n\n<h3>National Geographics &#8211; Symbiofilter<\/h3>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/symbiofilter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/National-geografics-pdf.jpg\" alt-text=\"National Geographics\">\n\n\n<h3>Bramscher Symbiofilter Blickfang bei LAGA Bad Iburg<\/h3>\n\n<div class=\"row\">\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/symbiofilter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/3.jpg\" \/>\n<\/div>\n\nDer Projektleiter der Firma Aqua Light, Helgo Feige (links), und die Botanikerin Maike Stein von der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck (rechts) stellten (v.l.) Michael L\u00fcbbersmann , Annette Niermann und Ursula Stecker das Wirkprinzip des Symbiofilters vor. Foto: WIGOS\/Kimberly L\u00fcbbersmann\nDer Projektleiter der Firma Aqua Light, Helgo Feige (links), und die Botanikerin Maike Stein von der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck (rechts) stellten (v.l.) Michael L\u00fcbbersmann , Annette Niermann und Ursula Stecker das Wirkprinzip des Symbiofilters vor. Foto: WIGOS\/Kimberly L\u00fcbbersmann\nAnzeige<br\/><br\/>\n\nBramsche\/Bad Iburg. In rund einem Monat wird die Landesgartenschau (LAGA) in Bad Iburg er\u00f6ffnet, doch schon jetzt konnte eine weitere Besucherattraktion aufgebaut werden. Der Symbiofilter aus Bramsche ist ein lebendiges Filtersystem, das mit Hilfe von sogenannter Entengr\u00fctze, Algen und Mikroorganismen Wasser und Luft reinigen kann.<br\/><br\/>\n\n\u201eIch bin stolz, dass wir diese Innovation hier auf der LAGA zeigen k\u00f6nnen: Der Symbiofilter ist nicht nur ein visueller Blickfang, sondern passt perfekt in unser Konzept, dass die Themen Wasser, Natur und Umwelt in vielf\u00e4ltigen Aspekten verbindet\u201c, so B\u00fcrgermeisterin Annette Niermann. Sie nahm jetzt gemeinsam mit Landrat Dr. Michael L\u00fcbbersmann und LAGA-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ursula Stecker den Filter an seinem Standort an der Holperdorper Stra\u00dfe in Augenschein.<br\/><br\/>\n\n<h4>Saubere Luft<\/h4><br\/><br\/>\n\nDer von der Aqua Light GmbH in Bramsche und dem Physiker Prof. Dr. Hilmar Franke entwickelte Symbiofilter kl\u00e4rt Abwasser und Luft mit Hilfe von Mikroorganismen und verschiedenen Wasserpflanzen, darunter die Entengr\u00fctze genannten Wasserlinsen. In Bad Iburg geht es schwerpunktm\u00e4\u00dfig um die Reinigung von Luft, erl\u00e4uterte Helgo Feige, der als Projektmanager die Entwicklung des Symbiofilters bei Aqua Light leitet: \u201eIn einem zylinderf\u00f6rmigen Luftw\u00e4scher, der Abgase vom nahegelegenen Verkehrskreisel ansaugt, wird mit Mikroorganismen angereichertes Wasser verspr\u00fcht,\u201c beschrieb der Diplom-Biologe. \u201eDie so aus der Luft gewaschenen Schad- und Geruchsstoffe werden dann in ein Kaskadensystem transparenter Becken geleitet, in dem Wasserlinsen und Mikroorganismen kultiviert werden.\u201c Die Anfangskulturen der Pflanzen vermehren sich schnell und \u201efressen\u201c dabei die Schadstoffe aus dem Wasser. Die so entstehende \u00fcppige gr\u00fcne Flora wird dann regelm\u00e4\u00dfig von der Wasseroberfl\u00e4che abgesch\u00f6pft:<br\/><br\/>\n\n<h4>Verwertung als D\u00fcnger<\/h4><br\/><br\/>\n\n\u201eDie Wasserlinsen und Mikroorganismen k\u00f6nnen anschlie\u00dfend je nach Inhaltsstoffen entweder entsorgt oder etwa als D\u00fcnger verwertet werden\u201c, skizzierte Maike Stein weiter. Sie gew\u00e4hrleistet mit ihren Kollegen von der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck die akademische Begleitung des durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gef\u00f6rderten Projektes und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Beginn an dabei. \u201eWir haben beispielsweise gemeinsam nach der idealen Kombination von Mikroorganismen gesucht, um m\u00f6glichst viele Schadstoffe aus dem Wasser herauszufiltern\u201c, erkl\u00e4rte die Botanikerin.<br\/><br\/>\n\n<h4>Attraktiver Baustein<\/h4><br\/><br\/>\n\nUrsula Stecker freute sich, dass mit dem Symbiofilter nun ein weiterer attraktiver Baustein im Bereich Umweltbildung die LAGA bereichere. \u201eAuch die r\u00e4umliche N\u00e4he zum Baumwipfelpfad mit dem gr\u00fcnen Klassenzimmer als umweltp\u00e4dagogisches Angebot passt hier ganz hervorragend\u201c, sagte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin. Sie k\u00f6nne sich sehr gut vorstellen, dass diese gr\u00fcne Technologie gerade auch f\u00fcr junge Menschen spannend ist. Begeistert zeigte sich auch Landrat L\u00fcbbersmann. Er sieht gro\u00dfes Potenzial der innovativen Technologie f\u00fcr die Landwirtschaft: \u201eDer Symbiofilter k\u00f6nnte k\u00fcnftig einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, etwa die Emissionsprobleme gro\u00dfer Stallanlagen in den Griff zu bekommen\u201c, zeigte sich der Landrat \u00fcberzeugt.<br\/><br\/>\n\n<div><i><u>Quelle<\/u>: Bramscher Nachrichten, Heiner Beinke, Ausgabe vom <i class=\"date\">20.03.2018<\/i>, <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/1177355\/bramscher-symbiofilter-blickfang-bei-laga-bad-iburg<\/a>, abgerufen am 30.03.2018.<\/div>\n<\/div><br\/><br\/><br\/>\n\n\n<h3>Symbiofilter in Lappenstuhl<\/h3>\n<h4>Bramscher \u00d6ko-Projekt im Blick deutscher Forscher<\/h4>\n<p>Von Heiner Beinke<\/p>\n<div id=\"gallery-jump-to\" class=\"image-text-container gallery-big-image\"><img decoding=\"async\" class=\"gallery-img-num-1951829\" src=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0447_201711010534_full_1.jpg\" alt=\"Verschiedene Algenst\u00e4mme werden auf ihre Wirksamkeit getestet.\"><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"image-text-container gallery-big-image\"><i class=\"img-titel\">Verschiedene Algenst\u00e4mme werden auf ihre Wirksamkeit getestet.<\/i><\/div>\n<div class=\"picture-video gallery-preview-slider\">\n<div class=\"content-slider\">\n<div class=\"picture-container\"><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/972331\/bramscher-oeko-projekt-im-blick-deutscher-forscher#gallery&amp;0&amp;0&amp;972331\" data-img-id=\"1951826\" data-img-src=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0456_201711010534_full_1.jpg\" data-img-caption=\"Der Herr der Entengr\u00fctze: Helgo Feige in der Versuchsanlage des Symbiofilters. Fotos: Heiner Beinke\" data-img-date=\"2017-10-30 15:51:11.000000\" data-search-value=\"teaser DSC_0456 Der Herr der Entengr\u00fctze: Helgo Feige in der Versuchsanlage des Symbiofilters. Fotos: Heiner Beinke 2017-10-30 15:51:11.000000 30.10.2017 30.10.17\" data-share-infos=\"a972331g0p0i972331\"><img decoding=\"async\" id=\"\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.noz.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0456_201711010534_mini_1.jpg\" alt=\"DSC_0456\"><\/a><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/972331\/bramscher-oeko-projekt-im-blick-deutscher-forscher#gallery&amp;0&amp;1&amp;972331\" data-img-id=\"1951827\" data-img-src=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0458_201711010534_full_1.jpg\" data-img-caption=\"In einem alten Schiffscontainer auf dem Aqua Light-Betriebsgel\u00e4nde in Lappenstuhl ist die Versuchsanlage untergebracht.\" data-img-date=\"2017-10-30 15:51:11.000000\" data-search-value=\"teaser DSC_0458 a:2:{s:7:&quot;default&quot;;s:120:&quot;In einem alten Schiffscontainer auf dem Aqua Light-Betriebsgel\u00e4nde in Lappenstuhl ist die Versuchsanlage untergebracht.&quot;;s:36:&quot;5c37d630-50ac-403f-a4b2-fa8bcc0963b0&quot;;s:120:&quot;In einem alten Schiffscontainer auf dem Aqua Light-Betriebsgel\u00e4nde in Lappenstuhl ist die Versuchsanlage untergebracht.&quot;;} 2017-10-30 15:51:11.000000 30.10.2017 30.10.17\" data-share-infos=\"a972331g0p1i972331\"><img decoding=\"async\" id=\"\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.noz.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0458_201711010534_mini_1.jpg\" alt=\"DSC_0458\"><\/a><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/972331\/bramscher-oeko-projekt-im-blick-deutscher-forscher#gallery&amp;0&amp;2&amp;972331\" data-img-id=\"1951828\" data-img-src=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0449_201711010534_full_1.jpg\" data-img-caption=\"Ein Modell des W\u00e4schers als zweitem Teil des Forschungsprojektes steht in einem Nebenraum der Produktionshalle.\" data-img-date=\"2017-10-30 15:51:11.000000\" data-search-value=\"teaser DSC_0449 a:2:{s:7:&quot;default&quot;;s:112:&quot;Ein Modell des W\u00e4schers als zweitem Teil des Forschungsprojektes steht in einem Nebenraum der Produktionshalle.&quot;;s:36:&quot;5c37d630-50ac-403f-a4b2-fa8bcc0963b0&quot;;s:112:&quot;Ein Modell des W\u00e4schers als zweitem Teil des Forschungsprojektes steht in einem Nebenraum der Produktionshalle.&quot;;} 2017-10-30 15:51:11.000000 30.10.2017 30.10.17\" data-share-infos=\"a972331g0p2i972331\"><img decoding=\"async\" id=\"\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.noz.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0449_201711010534_mini_1.jpg\" alt=\"DSC_0449\"><\/a><a class=\"active-preview\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/972331\/bramscher-oeko-projekt-im-blick-deutscher-forscher#gallery&amp;0&amp;3&amp;972331\" data-img-id=\"1951829\" data-img-src=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0447_201711010534_full_1.jpg\" data-img-caption=\"Verschiedene Algenst\u00e4mme werden auf ihre Wirksamkeit getestet.\" data-img-date=\"2017-10-30 15:51:11.000000\" data-search-value=\"teaser DSC_0447 a:2:{s:7:&quot;default&quot;;s:63:&quot;Verschiedene Algenst\u00e4mme werden auf ihre Wirksamkeit getestet.&quot;;s:36:&quot;5c37d630-50ac-403f-a4b2-fa8bcc0963b0&quot;;s:63:&quot;Verschiedene Algenst\u00e4mme werden auf ihre Wirksamkeit getestet.&quot;;} 2017-10-30 15:51:11.000000 30.10.2017 30.10.17\" data-share-infos=\"a972331g0p3i972331\"><img decoding=\"async\" id=\"\" class=\"\" src=\"https:\/\/www.noz.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0447_201711010534_mini_1.jpg\" alt=\"DSC_0447\"><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"teaser\">Lappenstuhl. In einem ausrangierten Schiffscontainer auf dem Werksgel\u00e4nde der Firma Aqua Light im Bramscher Ortsteil Lappenstuhl wird an einem \u00f6kologischen Projekt von besonderer Bedeutung geforscht. Das beweist die Nominierung f\u00fcr den Deutschen Nachhaltigkeitspreis im Bereich Forschung. Ein Besuch.<\/p>\n<div id=\"medium_rectangle_1\">&nbsp;<\/div>\n<div id=\"content-jump-to\" class=\"content\">\n<h2>Entengr\u00fctze als Segen<\/h2>\n<p>Entengr\u00fctze ist bei Teichbesitzern nicht besonders beliebt. Helgo Feige sieht das ganz anders. Der Biologe will die besonderen Eigenschaften der kleinen Wasserlinse nutzen, um Wasser und Luft ganz einfach zu reinigen. Bei der Firma Aqua Light experimentiert er mit dem <a title=\"Bramscher Projekt f\u00fcr Nachhaltigkeitspreis nominiert\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/961385\/bramscher-projekt-fuer-nachhaltigkeitspreis-nominiert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Symbiofilter<\/a>, dem er eine gro\u00dfe Zukunft prophezeit.<\/p>\n<p>Die Aqua Light GmbH ist ein Hersteller und Gro\u00dfh\u00e4ndler f\u00fcr Aquaristik. Die Aufbereitung und Reinigung von Wasser ist dabei neben Beleuchtung ein zentrales Thema. Der Biologe Helgo Feige forscht im Betrieb seines Bruders Klaus-J\u00fcrgen Feige \u00fcber M\u00f6glichkeiten, biologische Eigenschaften f\u00fcr den Prozess auszunutzen. Und stie\u00df auf Algen und Entengr\u00fctze.<\/p>\n<h2>Mikrokumpel<\/h2>\n<p>\u201eMikrokumpel\u201c nennt Feige jene Kleinstlebewesen, die sich von dem ern\u00e4hren, was als unerw\u00fcnschter Schadstoff gilt: Kohlendioxid, Phosphate, Stickstoff und anderes mehr: Die kleine Wasserlinse, lateinischer Name Lemna minor, \u201eholt alles raus an Gift, was es gibt im Teich\u201c, hat Feige festgestellt. Das m\u00fcsse sich doch nutzbringend anwenden lassen, dachte sich der Biologe, der \u00fcber einen Zeitungsbericht in den Bramscher Nachrichten den richtigen Partner f\u00fcr Verfahrensfragen entdeckte: Berichtet wurde \u00fcber den Bramscher <a title=\"Bramscher Professor entwickelt Techniko f\u00fcr Fotobioreaktor\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/wallenhorst\/artikel\/335715\/wenn-algen-im-licht-baden-bramscher-physikprofessor-entwickelt-technik-fur-fotobioreaktor#gallery%260%260%26335715\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Physikprofessor Hilmar Franke<\/a>, der sich seit Jahren mit diesem Thema besch\u00e4ftigt, wie die Fotosynthese bei Algen durch Kohlendioxid und Licht beschleunigt werden kann. Eine kleine Versuchsanlage entstand am Kl\u00e4rwerk. Es war nur der Anfang.<\/p>\n<h2>Forschung im Container<\/h2>\n<p>Ein ausrangierter Schiffscontainer auf dem Gel\u00e4nde der Firma Aqua Light ist heute das Zentrum der Forschung. Nur ein kleines Schild weist darauf hin, dass hier Bedeutsames im Gange ist: \u201eGef\u00f6rdert durch Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages\u201c, steht da.<\/p>\n<p>Dem Besucher schl\u00e4gt feuchte W\u00e4rme entgegen, der Boden ist nass vom Kondenswasser. \u201eDas sind ideale Bedinungen f\u00fcr die Wasserlinse\u201c, erl\u00e4utert Helgo Feige. Er geht an einer Art Regalsystem vorbei, in den sich Kunststoffschalen mit Wasser stapeln, auf denen Entengr\u00fctze schwimmt. Die einzelnen Beh\u00e4ltnisse sind durch Rohre und leichte Neigung miteinander verbunden. Durch diese k\u00fcnstlichen Miniteiche wird belastetes Wasser geleitet. Was eingeleitet wird, wie die Biomasse darauf reagiert und wie stark die Wasserlinsen wachsen wird ebenso genau festgehalten wie die Reinigungsleistung. Beteiligt am Projekt ist auch die Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<h2>Begeisterung beim Biologen<\/h2>\n<p>Die bisherigen Ergebnisse begeistern die Biologen. Feige sieht viele praktische Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Symbiofilter. Und das nicht nur f\u00fcr Abwasser, sondern auch f\u00fcr Abluft. Die wird ebenfalls rein biologisch in einem W\u00e4scher gereinigt, in dem diese Abluft durch Wasserkaskaden geleitet wird. Hier wird mit den D\u00fcsen experimentiert, die das Wasser m\u00f6glichst fein verteilen sollen. Zu fein darf es aber auch nicht werden, sonst werden die als Stoffwechselspezialisten eingesetzten Algen zerfetzt. Bei einer zu gro\u00dfen Einstellung leidet die Reinigungsleistung.<\/p>\n<h2>Viele Anwendungen<\/h2>\n<p>Abwasser aus Kl\u00e4ranlagen, G\u00fclle, Abluft aus verkehrsbelasteten Innenst\u00e4dten &#8211; Feige kann sich zahlreiche Anwendungen vorstellen f\u00fcr den Symbiofilter. Und nicht nur er: Das Projekt ist mit zwei weiteren f\u00fcr den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung nominiert, das diesmal den Umgang mit Wasser als Schwerpunkt hat. \u201eDas ist wie ein Ritterschlag f\u00fcr uns\u201c, freut sich Feige.<\/p>\n<h2>Online-Voting<\/h2>\n<p>Eine genauere Vorstellung des Projektes wird im Rahmen des Wettbewerbs um den Nachhaltigkeitspreis noch folgen. Unter anderem wird dazu das Wissenschaftsmagazin \u201enano\u201c einen Film ausstrahlen der am 7.11.2017 um 18,30 Uhr gezeigt wird. Aber schon jetzt ist das <a href=\"http:\/\/www.nachhaltigkeitspreis.de\/wettbewerbe\/forschung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Online-Voting<\/a> freigegeben. Jeder kann hier teilnehmen. Unter den Teilnehmern des Public Votings werden zwei Eintrittskarten f\u00fcr den 10. Deutschen Nachhaltigkeitstag mit Preisverleihung am 8. Dezember in D\u00fcsseldorf verlost.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0459_201711010534_full.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/11\/01\/dsc-0459_201711010534_full.jpg\"><\/a><\/p>\n<div>Der einzige Hinweis auf die Bedeutung des Forschungsprojektes ist das Schild an der T\u00fcr.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><i><u>Quelle<\/u>: Bramscher Nachrichten, Heiner Beinke, Ausgabe vom <i class=\"date\">01.11.2017<\/i>, <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/972331\/bramscher-oeko-projekt-im-blick-deutscher-forscher\">https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/972331\/bramscher-oeko-projekt-im-blick-deutscher-forscher<\/a>, abgerufen am <i class=\"date\">17.11.2017<\/i>.<\/i><\/div>\n<\/div>\n<h3>&nbsp;<\/h3>\n<h3>&nbsp;<\/h3>\n<h3>Bramscher Projekt f\u00fcr Nachhaltigkeitspreis nominiert<\/h3>\n<p class=\"author-line\">Von <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/nutzer\/145\/be-heiner-beinke\">Heiner Beinke <i class=\"icon-double-angle-right\"><\/i><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"article\">&nbsp;<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"image-text-container\"><img decoding=\"async\" class=\"input-block-level\" title=\"Am Kl\u00e4rwerk werden zurzeit Symbiofilter (links) und Abluft-W\u00e4scher praktisch erprobt. Foto: Heiner Beinke\" src=\"https:\/\/www.noz-cdn.de\/media\/2017\/10\/10\/dsc-0281_201710101202_full.jpg\" alt=\"Am Kl\u00e4rwerk werden zurzeit Symbiofilter (links) und Abluft-W\u00e4scher praktisch erprobt. Foto: Heiner Beinke\"><i class=\"img-titel\"><\/i><\/div>\n<div class=\"image-text-container\"><i class=\"img-titel\">Am Kl\u00e4rwerk werden zurzeit Symbiofilter (links) und Abluft-W\u00e4scher praktisch erprobt. Foto: Heiner Beinke<\/i><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<p class=\"teaser\">Bramsche. Ein lebender Filter, der gekl\u00e4rtem Abwasser \u00fcbersch\u00fcssige N\u00e4hrstoffe entzieht, wird am Bramscher Kl\u00e4rwerk getestet. Und das offenbar mit gutem Erfolg: Dieser Symbiofilter ist f\u00fcr den deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Sparte Forschung nominiert.<\/p>\n<div id=\"content-jump-to\" class=\"content\">\n<p>L\u00f6sungswege f\u00fcr den nachhaltigen Umgang mit Wasser werden diesmal gesucht. Nominiert sind die bio-elektrochemische Brennstoffzelle des Clausthaler Umwelttechnik-Instituts, das \u201eWasserschutzbrot\u201c des Forschungsinstitutes f\u00fcr biologischen Landbau in Unterfranken und eben der Symbiofilter der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<h4>Erprobung in Bramsche<\/h4>\n<p>Dass der nun gerade in Bramsche erprobt wird, ist kein Zufall. Die Ursprungsidee stammt vom <a title=\"Bramscher Physikprofessor entwickelt Technik f\u00fcr Fotobioreaktor\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/wallenhorst\/artikel\/335715\/wenn-algen-im-licht-baden-bramscher-physikprofessor-entwickelt-technik-fur-fotobioreaktor#gallery%260%260%26335715\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bramscher Physiker Professor Hilmar Franke<\/a>, der schon lange daran forscht, mithilfe von Algen Schadstoffe wie zum Beispiel Kohlendioxid aus dem Wasser zu filtern. Den jetzigen Symbiofilter hat die Firma Aqualight aus Lappenstuhl gebaut. <a title=\"Bramscher Kl\u00e4rwerker hoffen auf Algenfilter\" href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/533708\/bramscher-klarwerker-hoffen-auf-algenfilter#gallery%260%260%26533708\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ein Teil des Abwassers und Abluft aus dem Kl\u00e4rwerk Bramsche<\/a> wird in der kleinen Versuchsanlage gereinigt, mit gutem Ergebnis, wie Kl\u00e4rwerksleiter Frank M\u00f6ller versichert. Die wissenschaftliche Betreuung des Projektes liegt bei der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<h4>Online-Voting<\/h4>\n<p>Eine genauere Vorstellung des Projektes wird im Rahmen des Wettbewerbs um den Nachhaltigkeitspreis noch folgen. Unter anderem wird dazu das Wissenschaftsmagazin \u201enano\u201c einen Film drehen. Aber schon jetzt ist das <a href=\"http:\/\/www.nachhaltigkeitspreis.de\/wettbewerbe\/forschung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Online-Voting<\/a> freigegeben. Jeder kann hier teilnehmen. Unter den Teilnehmern des Public Votings werden zwei Eintrittskarten f\u00fcr den 10. Deutschen Nachhaltigkeitstag mit Preisverleihung am 8. Dezember in D\u00fcsseldorf verlost.<\/p>\n<\/div>\n<p><i><u>Quelle<\/u>: Bramscher Nachrichten, Heiner Beinke, Ausgabe vom 06.10.2017, <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/961385\/bramscher-projekt-fuer-nachhaltigkeitspreis-nominiert\">https:\/\/www.noz.de\/lokales\/bramsche\/artikel\/961385\/bramscher-projekt-fuer-nachhaltigkeitspreis-nominiert<\/a>, abgerufen am 17.11.2017.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Beitr\u00e4ge aus Internetmagazinen<\/h2>\n<h3>Innovation von Aqua Light aus Bramsche f\u00fcr deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert.<\/h3>\n<p>Eine Zukunftsvision wird Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Eine Zukunftsvision wird Wirklichkeit: Der vom Unternehmen Aqua Light GmbH, dem in Bramsche lebenden Physiker Professor Hilmar Franke und der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck entwickelte Symbiofilter kl\u00e4rt Abwasser auf nat\u00fcrlicher Basis mit Hilfe verschiedener Wasserpflanzen und Mikroorganismen. Der lebende Filter ist als eine von drei Innovationen f\u00fcr den deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Forschung nominiert: Die Auszeichnung des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung wird am 8. Dezember in D\u00fcsseldorf verliehen.<\/p>\n<p>Die Aqua Light GmbH ist Hersteller und Gro\u00dfh\u00e4ndler f\u00fcr Aquaristik Zubeh\u00f6r in Bramsche und exportiert in den gesamten Euro-Raum, die USA und in weitere Staaten. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus-J\u00fcrgen Feige und sein Bruder Helgo Feige, der als Projektmanager unter anderem die Entwicklung des Symbiofilters leitet, sind nicht nur begeisterte Aquarianer, sondern als Erfinder und Diplombiologen auch hoch interessiert an Umweltthemen. \u201eDie Reinigung von Wasser spielt nat\u00fcrlich auch in der Aquaristik eine gro\u00dfe Rolle: Da lag der Schritt zu gr\u00f6\u00dferen Anwendungen nahe\u201c, skizziert Helgo Feige. Das \u00fcber viele Jahrzehnte gewachsene Know-how aus der angewandten Physik von Professor Franke, der unter anderem mehrere Jahre lang in Wallenhorst ein Technologiezentrum f\u00fcr Algenzucht leitete, komplettierte die innovativen Gedanken des Forscherteams der Firma Aqua Light. Die akademische Begleitung des durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gef\u00f6rderten Projektes gew\u00e4hrleistet die Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Br\u00fcder Feige experimentierten mit der Wasserpflanze Lemna, auch Wasserlinse oder etwas unappetitlich Entengr\u00fctze genannt. Mit einem Eiwei\u00dfanteil von bis zu 40 Prozent w\u00e4chst die kleine Pflanzen exponentiell am Tag bis zu 100 Prozent und breitet sich in Windeseile auf Wasseroberfl\u00e4chen aus. Dabei verstoffwechselt sie fast nebenbei die N\u00e4hr- oder Schadstoffe des Wassers. Bei ihrer Nahrungsaufnahme ist sie nicht w\u00e4hlerisch: Egal, ob es um Nitrat, Phosphate oder Schwermetalle geht, Lemna nimmt alles auf. Ihre Wirkung l\u00e4sst sich durch die im Filter eingesetzten Mikroorganismen, mit denen sie in einer Symbiose leben, weiter steigern.<\/p>\n<p>\u201eDiese Schadstoffentfernung ist in herk\u00f6mmlichen Kl\u00e4ranlagen heute noch nicht m\u00f6glich\u201c, beschreibt Feige das Innovationspotenzial des Symbiofilters. Naheliegend also, die Erprobung in einer Kl\u00e4ranlage durchzuf\u00fchren und die Bramscher Kl\u00e4rwerke waren gern zu einer Kooperation bereit. Hier steht nun der erste Prototyp des Symbiofilters, der praktisch je nach Anwendung grenzenlos erweiterbar ist.<\/p>\n<p>Und so funktioniert\u00b4s: Im Symbiofilter wird das Abwasser mit langsamer Flie\u00dfgeschwindigkeit durch ein Kaskadensystem transparenter Becken geleitet, das die Kultivierung von Wasserlinsen und Mikroorganismen auf geringstem Raum erm\u00f6glicht. Alle Becken sind mit einer Anfangskultur der lebenden Pflanzen pr\u00e4pariert, die sich schnell vermehren und gleichzeitig die Schadstoffe aus dem Wasser aufnehmen. Dann werden regelm\u00e4\u00dfig die Wasserlinsen samt Schadstoffen geerntet \u2013 sehr simpel, da sie auf der Wasseroberfl\u00e4che schwimmen. Die angelagerte Algen werden durch Oberfl\u00e4chenabzug entfernt. Die Pflanzen k\u00f6nnen dann je nach Inhaltsstoffen entweder entsorgt oder etwa als D\u00fcnger verwertet werden.<\/p>\n<p>\u201eBisher sind die Ergebnisse der Erprobung sehr gut\u201c, beschreibt Feige. Aqua Light entwickelt mit Professor Franke parallel dazu den Prototyp st\u00e4ndig weiter: Inzwischen steht auf dem Hof des Unternehmens ein umgebauter Schiffscontainer mit einem zehnstufigen Kaskadensystem, der sich im Winter auch heizen l\u00e4sst. Denn die sattgr\u00fcnen Minipflanzen brauchen f\u00fcr ihr Wachstum neben Licht auch W\u00e4rme \u2013 bei Temperaturen von unter zehn Grad sinken sie auf den Grund und reduzieren den Stoffwechsel auf ein Minimum.<\/p>\n<p>Der Symbiofilter kann jedoch nicht nur Wasser reinigen, sondern auch Luft. \u201eDenn kommunale Kl\u00e4ranlagen haben auch Probleme mit den Geruchsimmissionen\u201c, schildert der Diplombiologe. Der so genannte W\u00e4scher, ein rund zwei Meter gro\u00dfer Plexiglaszylinder, in dem Wasser verspr\u00fcht wird, erm\u00f6glicht die Reinigung von Abluft aus dem Kl\u00e4rwerk. Der W\u00e4scher verwendet nur Wasser mit Mikroalgen und Mikroorganismen aus dem Symbiofilter und reduziert die Geruchsbelastung signifikant, ohne dabei Abw\u00e4sser zu erzeugen. Die aufgenommenen N\u00e4hrstoffe werden anschlie\u00dfend im Symbiofilter verstoffwechselt.<\/p>\n<p>Helgo Feige ist die Begeisterung anzumerken, wenn er \u00fcber den Symbiofilter spricht: Neben der Abwasserreinigung in Kl\u00e4rwerken kann er sich eine Vielzahl weiterer Anwendungsm\u00f6glichkeiten vorstellen. \u201eAuch f\u00fcr die hohe Feinstaubbelastung in den St\u00e4dten k\u00f6nnte der Symbiofilter eine aktive L\u00f6sung bieten\u201c, ist er \u00fcberzeugt. So k\u00f6nnte er an Verkehrsknotenpunkten im Innenstadtbereich die Feinstaubbelastung deutlich reduzieren. Inzwischen gibt es auch \u00fcber die Wirtschaftsf\u00f6rderung des Landkreises, WIGOS, vermittelte Kontakte zu anderen Unternehmen im Bereich Umweltschutz. \u201eHier eine Vernetzung herzustellen, kann Impulse f\u00fcr weitere Innovationen und Kooperationen geben\u201c, so WIGOS-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Siegfried Averhage.<\/p>\n<p>Die Auswahl unter den drei Kandidaten f\u00fcr den Nachhaltigkeitspreis wird per Online-Voting getroffen, an dem jeder unter www.nachhaltigkeitspreis.de\/wettbewerbe\/forschung teilnehmen kann. Zu gewinnen gibt es zwei Eintrittskarten f\u00fcr die Preisverleihung am 8. Dezember in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p><i><u>Quelle<\/u>: Fokus Online, Landkreis Osnabr\u00fcck, ver\u00f6ffentlicht am 06.11.2017, <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/regional\/niedersachsen\/landkreis-osnabrueck-innovation-von-aqua-light-aus-bramsche-fuer-deutschen-nachhaltigkeitspreis-nominiert_id_7809040.html\">http:\/\/www.focus.de\/regional\/niedersachsen\/landkreis-osnabrueck-innovation-von-aqua-light-aus-bramsche-fuer-deutschen-nachhaltigkeitspreis-nominiert_id_7809040.html<\/a>, abgerufen am 20.11.2017.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Jetzt abstimmen: Aqua Light f\u00fcr Nachhaltigkeitspreis nominiert<\/h3>\n<p>Diplom-Biologe Helgo Feige (r.) erl\u00e4utert Wigos-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Siegfried Averhage die Funktion der winzigen Wasserlinse im Symbiofilter. Die lebende Anlage kann sowohl Abwasser als auch Luft reinigen und ist f\u00fcr den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. \u00a9 f\u00fcr Abbildung: PR; Quelle: Wigos; Aufnahme: Kimberly L\u00fcbbersmann<br>(pr\/eb) Bramsche, 14. November 2017 \/ Das Bramscher Unternehmen Aqua Light ist Hersteller und Gro\u00dfh\u00e4ndler f\u00fcr Aquaristik-Zubeh\u00f6r und weltweit ein Begriff. Gemeinsam mit dem Physiker Prof. Dr. Hilmar Franke und der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck entwickelte Aqua Light einen &#8222;Lebenden Filter&#8220;, der Abwasser auf nat\u00fcrlicher Basis mit Hilfe verschiedener Wasserpflanzen und Mikroorganismen kl\u00e4rt. Jetzt wurde der Symbiofilter f\u00fcr den deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Forschung nominiert.<\/p>\n<p>Die Auszeichnung des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) wird am 8. Dezember in D\u00fcsseldorf verliehen. Wer von den drei Kandidaten letztlich das Rennen um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis macht, kann Jeder im Online-Voting mitbestimmen. Und zu gewinnen gibt\u00b4s auch noch was &#8211; zwei Eintrittskarten f\u00fcr die Preisverleihung am 8. Dezember in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Aqua Light-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus-J\u00fcrgen Feige und sein Bruder Helgo, der als Projektmanager unter anderem die Entwicklung des Symbiofilters leitet, sind nicht nur begeisterte Aquarianer, sondern als Erfinder und Biologen auch hoch interessiert an Umweltthemen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Reinigung von Wasser spielt nat\u00fcrlich auch in der Aquaristik eine gro\u00dfe Rolle: Da lag der Schritt zu gr\u00f6\u00dferen Anwendungen nahe&#8220;, skizzierte Helgo Feige. Das \u00fcber viele Jahrzehnte gewachsene Know-how aus der angewandten Physik von Prof. Franke, der unter anderem mehrere Jahre lang in Wallenhorst ein Technologiezentrum f\u00fcr Algenzucht leitete, komplettierte das Forscherteam der Firma Aqua Light, das von der Uni Osnabr\u00fcck begleitet wurde.<\/p>\n<p>Die Br\u00fcder Feige experimentierten mit der Wasserpflanze Lemna, auch als Wasserlinse oder &#8222;Entengr\u00fctze&#8220; bekannt. Mit einem Eiwei\u00dfanteil von bis zu 40 Prozent w\u00e4chst die kleine Pflanzen exponentiell am Tag bis zu 100 Prozent und breitet sich in Windeseile auf Wasseroberfl\u00e4chen aus. Dabei verstoffwechselt sie fast nebenbei die N\u00e4hr- oder Schadstoffe des Wassers. Bei ihrer Nahrungsaufnahme ist sie nicht w\u00e4hlerisch: Ob Nitrat, Phosphate oder Schwermetalle &#8211; Lemna nimmt alles auf. Ihre Wirkung l\u00e4sst sich durch die im Filter eingesetzten Mikroorganismen, mit denen sie in einer Symbiose leben, weiter steigern.<\/p>\n<p>Die Bramscher Kl\u00e4rwerke haben als Kooperationspartner den ersten Prototyp des Symbiofilters in Erprobung. Im Symbiofilter wird das Abwasser mit langsamer Flie\u00dfgeschwindigkeit durch ein Kaskadensystem transparenter Becken geleitet, das die Kultivierung von Wasserlinsen und Mikroorganismen auf geringstem Raum erm\u00f6glicht. Alle Becken sind mit einer Anfangskultur der lebenden Pflanzen pr\u00e4pariert, die sich schnell vermehren und gleichzeitig die Schadstoffe aus dem Wasser aufnehmen. Dann werden regelm\u00e4\u00dfig die Wasserlinsen samt Schadstoffen geerntet \u2013 sehr simpel, da sie auf der Wasseroberfl\u00e4che schwimmen.<\/p>\n<p>Die angelagerten Algen werden durch Oberfl\u00e4chenabzug entfernt. Die Pflanzen k\u00f6nnen dann je nach Inhaltsstoffen entweder entsorgt oder etwa als D\u00fcnger auch weiter verwertet werden. &#8222;Bisher sind die Ergebnisse der Erprobung sehr gut&#8220;, betonte Feige. Parallel zur Erprobung wird kr\u00e4ftig weiter geforscht: Inzwischen steht auf dem Hof des Unternehmens ein umgebauter Schiffscontainer mit einem zehnstufigen Kaskadensystem, der sich im Winter auch heizen l\u00e4sst. Denn die sattgr\u00fcnen Minipflanzen brauchen f\u00fcr ihr Wachstum neben Licht auch W\u00e4rme \u2013 bei Temperaturen von unter zehn Grad sinken sie auf den Grund und reduzieren den Stoffwechsel auf ein Minimum.<\/p>\n<p>Der Symbiofilter kann jedoch nicht nur Wasser reinigen, sondern auch Luft. &#8222;Denn kommunale Kl\u00e4ranlagen haben auch Probleme mit den Geruchsimmissionen&#8220;, schilderte Feige. Der so genannte W\u00e4scher, ein rund zwei Meter gro\u00dfer Plexiglaszylinder, in dem Wasser verspr\u00fcht wird, erm\u00f6glicht die Reinigung von Abluft aus dem Kl\u00e4rwerk. Der W\u00e4scher verwendet nur Wasser mit Mikroalgen und Mikroorganismen aus dem Symbiofilter und reduziert die Geruchsbelastung signifikant, ohne dabei Abwasser zu erzeugen. Die aufgenommenen N\u00e4hrstoffe werden anschlie\u00dfend im Symbiofilter verstoffwechselt.<\/p>\n<p>Daran wird deutlich, dass sich der Symbiofilter neben der Abwasserreinigung in Kl\u00e4rwerken viele Einsatzm\u00f6glichkeiten bieten. &#8222;Auch f\u00fcr die hohe Feinstaubbelastung in den St\u00e4dten k\u00f6nnte der Symbiofilter eine aktive L\u00f6sung darstellen&#8220;, zeigten sich die Feiges \u00fcberzeugt. So k\u00f6nnte er an Verkehrsknotenpunkten im Innenstadtbereich die Feinstaubbelastung deutlich reduzieren.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft des Landkreises Osnabr\u00fcck (Wigos) hat bereits Kontakte zu anderen Unternehmen im Bereich Umweltschutz vermittelt. &#8222;Hier eine Vernetzung herzustellen, kann Impulse f\u00fcr weitere Innovationen und Kooperationen geben&#8220;, machte Wigos-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Siegfried Averhage deutlich.<\/p>\n<p><i><u>Quelle<\/u>: Marktplatz Osnabr\u00fcck, ver\u00f6ffentlicht am 06.11.2017, <a href=\"http:\/\/www.marktplatz-osnabrueck.de\/desktopdefault.aspx\/tabid-30\/187_read-161977\/\">http:\/\/www.marktplatz-osnabrueck.de\/desktopdefault.aspx\/tabid-30\/187_read-161977\/<\/a>, abgerufen am 20.11.2017.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>F\u00fcr nachhaltige Reinigung durch Wasserlinsen votieren<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachhaltigkeitspreis.de\/wettbewerbe\/forschung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.deutsche-botanische-gesellschaft.de\/fileadmin\/user_upload\/images_News_2017-10\/Symbiofilter_Waescher_P_207.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"425\"><\/a><br>Die Jury des deutschen Nachhaltigkeitspreises hat drei Projekte f\u00fcr die Endrunde nominiert und ruft nun dazu auf, dar\u00fcber abzustimmen. Mit im Rennen: die neue \u201eAbwasserreinigung mit dem Symbiofilter\u201c, ein Reinigungsverfahren auf Pflanzenbasis. Forschende der Firma Aqualight aus Bramsche und Pflanzenforscher der Uni Osnabr\u00fcck haben das neue Verfahren ausget\u00fcftelt, mit der am schnellsten wachsenden Wasserpflanze Lemna (Wasserlinsen) die Schmutzwasser in Kl\u00e4rwerken zu reinigen. Der Symbiofilter entfernt vor allem \u00fcbersch\u00fcssige N\u00e4hrstoffe (Nitrat, Phosphat etc.) aus dem Wasser und hat das Potential gesundheitssch\u00e4dliche Schwermetalle und Arzneimittelreste zu beseitigen. Wie die Jury \u00fcber das Projekt schreibt (pdf), ist damit erstmals eine schnelle, witterungsunabh\u00e4ngige, preiswerte, mobile und \u00e4u\u00dferst effiziente L\u00f6sung zur Reinigung von Wasser m\u00f6glich. Der Sieger des Forschungspreises wird in Kooperation mit der Wissenschaftssendung \u201enano\u201c auf 3sat \u00fcber ein Online-Voting ermittelt und im Rahmen der Preisverleihung am 8. Dezember bekannt gegeben. Abstimmungsschluss ist am 17. November 2017. Die 3SAT-Sendetermine der Filme f\u00fcr alle drei Projekte jeweils um 18:30 Uhr bei &#8222;nano&#8220; sind:<\/p>\n<p>6. November: Wasserschutzbrot<br>7. November: Symbiofilter<br>8. November: BioBZ<\/p>\n<p><i><u>Quelle<\/u>: Deutsche Botanische Gesellschaft, ver\u00f6ffentlicht am 26.10.2017, <a href=\"https:\/\/www.deutsche-botanische-gesellschaft.de\/wochenchronik-aktuell\/alle-chroniken-2017-tabelle\/dbg-chronik-43-2017\/\">https:\/\/www.deutsche-botanische-gesellschaft.de\/wochenchronik-aktuell\/alle-chroniken-2017-tabelle\/dbg-chronik-43-2017\/<\/a>, abgerufen am 20.11.2017.<\/i><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TV-Berichte Nordsehen &#8211; Symbiofilter &nbsp; Your browser does not support the video tag. 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